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7 Gesundheits-Tipps für die heißen Tage: Wie Sie gut durch die aktuelle Hitzewelle kommen

7 Gesundheits-Tipps für die heißen Tage: Wie Sie gut durch die aktuelle Hitzewelle kommenUns stehen sehr heiße Tage bevor. Auf über 30 Grad Celsius wird das Thermometer wohl – außer an den Küsten – deutschlandweit klettern. Teilweise sind mehr als 35 Grad Celsius vorhergesagt. Selbst in den Nächten wird es eher tropisch warm mit um die 20 Grad Celsius.

Mit den extremen Temperaturen gehen oft gesundheitliche Beeinträchtigungen einher. Manch einer leidet dann zum Beispiel unter Kreislaufproblemen – aber auch Schlimmeres wie ein Hitzschlag, Schlaganfall oder Herzinfarkt sind möglich. Insbesondere ältere und kranke Menschen, aber auch kleine Kinder, leiden oft unter der Hitze. Sie müssen besonders auf sich achtgeben.

Hier kommen sieben Tipps, wie Sie die heißen Tage unbeschadet überstehen:

Tipp 1: Viel trinken


Trinken ist das A und O. Denn der Körper verliert durch Schwitzen viel Flüssigkeit, das muss ausgeglichen werden. Während Mediziner normalerweise raten, bis zu 2 Liter täglich zu sich zu nehmen, steigt die empfohlene Menge an heißen Tagen auf 3 bis 4 Liter. Sportler sollten sogar noch mehr, nämlich bis zu 5 Liter trinken. Wichtig: Eiskalt sollte Getränke nicht sein. Das regt erst recht zum Schwitzen an. Gut geeignet sind Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte sowie Kräuter- oder Früchtetees.

Tipp 2: Obst essen


Auch wenn bei der Hitze der Appetit und der Hunger eher geringer sind, ist regelmäßiges Essen wichtig. Leicht verdauliche Kost sowie wasserhaltiges Obst und Gemüse belasten den Körper nicht zusätzlich und versorgen ihn zudem mit Flüssigkeit.

Tipp 3: Mittagshitze meiden


Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, lockt das viele Menschen aus ihren warmen Büros oder Wohnungen. Doch ein zu langer Aufenthalt in der Mittagshitze kann nicht nur zu einem Sonnenbrand führen, sondern auch zu einem Sonnenstich mit Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Vor allem Urlauber, die ihre freie Zeit jetzt an den norddeutschen Küsten mit vergleichsweise angenehmen Temperaturen und einem leichten Wind genießen, unterschätzen oft die Auswirkungen der Sonne am Strand in der Mittagszeit. Tipp: Bei einem Sonnenstich Betroffene sofort in den Schatten ziehen, Kleidung öffnen und feuchte Umschläge auf Kopf und Nacken legen. In schweren Fälle Notrufnummer 112 wählen.

Tipp 4: Luftige, helle Kleidung tragen


Locker sitzende helle Kleidung ist in diesen Tagen der ideale Begleiter. Neben dem kühlenden Effekt schützt sie auch vor zu viel Sonne und damit vor Sonnenbrand. Kleine Kinder sowie Menschen mit kurzem Haar oder Glatze sollten zusätzlich auf eine Kopfbedeckung achten. Mütze, Hut oder Cap bewahren so vor einem Sonnenstich.

Tipp 5: Sport nur in Maßen


Schwimmen ist bei Hitze der ideale Sport. Dabei jedoch nicht aufgeheizt ins kühle Nass springen. Lieber etwas langsamer eintauchen, um dem Körper Zeit zu geben, sich auf den plötzlichen Temperaturwechsel einzustellen. Auch beim Duschen den Wasserhahn lieber nicht auf kalt, sondern lauwarm stellen. Kaltes Wasser regt wie kalte Getränke den Kreislauf an und wir schwitzen mehr. Achtung: Wer auf sein regelmäßiges Lauf- oder Radtraining auch an heißen Tagen nicht verzichten möchte, sollte dafür lieber die kühleren Morgen- oder Abendstunden nutzen. Körperliche Anstrengung in der prallen Sonne kann den Körper zu sehr belasten und zu einem Hitzschlag führen.

Tipp 6: Klimaanlage im Auto nicht zu kalt einstellen


Wer jetzt mit dem Auto unterwegs ist, möchte das aufgeheizte Gefährt möglichst schnell kühlen. Die Klimaanlage sollte jedoch nicht zu kalt eingestellt werden. 5 bis 6 Grad Celsius unter der Außentemperatur – mehr sollten es nicht sein. Ferner sollten Autofahrer bedenken, wie sehr es sich im Wagen aufheizen kann. Kinder und Tiere gehören daher nicht unbeaufsichtigt ins Auto – auch wenn man nur schnell etwas besorgen will.

Tipp 7: Hitze aus Haus und Wohnung verbannen


Am besten morgens durchlüften und danach die Fenster schließen, die Vorhänge zuziehen oder Rollläden runterlassen. Damit können Wohnung und Haus etwas kühler gehalten werden. Nachts können nasse Tücher vor ein geöffnetes Fenster für etwas Abkühlung sorgen. Etwas Eiswasser vor einen Ventilator gestellt, kann durch die Verdunstungskälte ebenfalls angenehm sein.

Im Übrigen leiden an heißen Tagen nicht nur Menschen. Auch Tieren sollten jetzt immer ausreichend Wasser und ein schattiges Plätzchen haben. Viele Hunde lieben zudem den Sprung ins kühle Nass. Beim Trocknen wirkt die Verdunstungskälte ihres Fells kühlend. Ist kein See in der Nähe, kühlt auch eine Wanne oder ein kleines Planschbecken gut die Pfoten – und damit den ganzen Hund. Und die Gassi-Runde findet am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden statt.

Vollgelaufene Keller, zerstörtes Inventar: Welche Versicherung zahlt bei Unwetterschäden?

Vollgelaufene Keller, zerstörtes Inventar: Welche Versicherung zahlt bei Unwetterschäden?

Überschwemmte Straßen, überflutete Keller, abgerissene Dachteile – schwere Unwetter sorgen derzeit in Teilen von Deutschland für Chaos. Besonders betroffen ist der Südwesten des Landes. Allein in Stuttgart zählte die Feuerwehr binnen eines Tages über 300 Einsätze.

Viel spricht dafür, dass es in Deutschland künftig noch öfter zu solchen extremen Wetterlagen kommen wird. Grund ist der Klimawandel. Umso wichtiger wird ein umfassender Versicherungsschutz. Dabei gilt: Naturkatastrophe ist nicht gleich Naturkatastrophe – zumindest wenn es um den Versicherungsschutz geht.

So leistet eine Wohngebäudeversicherung, die für Schäden am Haus aufkommt, im Regelfall nur bei Sturm, Blitz oder Hagel. Vor allem, wenn es sich um eine ältere Police handelt. Ähnlich ist es bei der Hausratversicherung, die kaputt gegangenes Mobiliar ersetzt. Auch sie begleicht im Normalfall nur Schäden, die durch Sturm, Blitz und Hagel entstanden sind.

Elementarschadenversicherung schützt vor allen Wetterrisiken

Wer sein Haus oder Inventar auch gegen Hochwasser, Starkregen oder Erdrutsch absichern will, braucht einen erweiterten Naturgefahrenschutz (Elementarschadenversicherung). Diesen gibt es als Zusatzbaustein zur bestehenden Wohngebäude- oder Hausratversicherung. In neueren Policen ist der Baustein oft schon enthalten.

Kommt es dann zum Beispiel in der Folge eines Unwetters zu einer Überschwemmung, zahlt der Versicherer das Trockenlegen des Objektes. Auch die Kosten für eine zeitweilige Unterkunft während der Instandsetzung oder die Übernahme entgangener Mieteinnahmen sind im Schutz integriert.

Auch Schäden, die durch einen Rückstau entstehen, sind meist in der Elementarschadenversicherung eingeschossen. Auch das ist wichtig, wenn etwa zu viel Wasser in die Kanalisation gelangt. Dann kann es passieren, dass Toiletten oder Waschbecken überlaufen. Schäden am Inventar sind hier über den Zusatzbaustein in der Hausratversicherung abgedeckt.

Wichtig zu wissen: Unwetter mit Starkregen sind nicht auf bestimmte Regionen begrenzt, sondern können jeden treffen. Es spielt also keine Rolle, ob ein Fluss in der Nähe ist oder das Haus auf der Bergkuppe steht.

Wie fit ist Ihr Gebäude?

Ob ihr Haus unwetterfit ist, können Sie auf der Internetseite „Die Versicherer“ – dem Verbraucherportal des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft prüfen.

Um Ihr Zuhause noch mehr zu schützen, hier weitere praktische Tipps, um Schäden zu vermeiden oder zu mindern:

  • Bei drohendem Regen, Hagel, Schnee oder Unwetter sollten Sie alle Fenster und Türen schließen. Sollte Wasser über geöffnete Fenster eindringen, kann der Versicherer es ganz oder teilweise ablehnen, den Schaden zu begleichen.
  • Terrassen, Wege und Auffahrten sollten immer mit einem leichten Gefälle geplant werden, damit das Wasser abfließen kann.
  • Ein Dach über den Eingangstüren erschwert ebenfalls ein Eindringen von Wasser.
  • Für den Keller lohnen sich wasserfeste und drucksichere Fenster.
  • Dachfenster können mit einem Regensensor ausgestattet werden. Sobald Regen einsetzt, schließt das Fenster automatisch.
  • Stichwort Rückstau: Sollte eine Rückstausicherung bisher fehlen, sollten Sie diese nachrüsten. Das verlangen manche Versicherer auch, sonst übernehmen sie die entsprechenden Schäden nicht.
  • Ein regelmäßiges Prüfen der Abflüsse etwa vor Keller, Garage, Carport oder bei Balkonen hilft ebenfalls, um ein Überfließen zu verhindern.
  • Auch Regenrinnen und Fallrohre können verstopfen, insbesondere im Herbst durch das Laub. Das sollte man daher regelmäßig entfernen.
  • Wichtig ist auch, dass die Abflüsse auf der Straße frei sind. Sollte ein Gully verstopft sein, müsste der Stadtentwässerungsbetrieb das erfahren.
  • Um frühzeitig auf Wetterereignisse reagieren zu können, bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Warnmeldungen für „meine Orte“ über die App Nina an (kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google Play Store).

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Tipp: Eine Auslandskrankenversicherung ist oft als Zusatzleistung in Automobilclub-Mitgliedschaften, Kreditkarten oder Krankenzusatzversicherungen enthalten. Prüfen Sie anhand Ihrer Vertragsunterlagen, ob Sie zusammen mit einem dieser Produkte bereits über einen Auslandskrankenschutz verfügen.


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